Pyramiden (Piramida), Svalbard (Spitzbergen)

Andreassen, Barter, Dobraszczyk, Hohmuth, Kay, Marbaix, Meow, Mielzarjewicz, Romeijn, Traub, Untermaierhofer: Die Welt der verlassenen Orte/Worlds Lost Places. Halle : Mitteldeutscher Verlag 2014. S. 72.

Thomas Kemnitz,  20.01.2015

Moderne Ruinen Teil2: Piramida – Ein sowjetischer Brückenkopf auf Spitzbergen
gebrueder beetz filmproduktion in Zusammenarbeit mit ZDF/arte

Elin Andreassen,  15.01.2015

Bruno Latour (1999). Pandora’s hope: Essays on the reality of science studies. London. Harvard University Press (p. 183)

Elin Andreassen,  15.01.2015

Elin Andreassen, Hein B. Bjerck og Bjørnar Olsen: Persistent Memories. Pyramiden – a Soviet Mining Town in the High Arctic. Tapir Academic Press, Trondheim 2010.

In 1998 the Russian Arctic Coal Company decided to end its more than 50 years of continuous activity in Pyramiden in the High Arctic archipelago of Norwegian Svalbard. A remarkably abrupt abandonment left behind a mining town devoid of humans but still filled with all stuff constituting a modern industrial settlement. Today the well-equipped Pyramiden survives as a conspicuous Soviet-era ghost town in pristine Arctic nature. Based on fieldwork conducted in 2006, this book explores what things left behind can tell us about how people lived and coped in this marginal town. It is also concerned with Pyramiden’s post-human biography and the way the site provokes more general reflections on things, heritage and memory. Challenging the traditional scholarly hierarchy of text over images, this book stands out by using art photography as a means to address these issues and to mediate the contemporary archaeology of Pyramiden.

Related articles and reviews in:
Norwegian Archaeological Review tandfonline.com
Billedkunst billedkunstmag.no/node/2044
Spiegel Online einestages.spiegel.de/.../geisterstadt_im_eis
SvD Kultur svd.se/.../moderna-ruiner-ger-svindlande-nya-perspektiv
Vagant : vagant.no/tidskapsla
Smithsonian, interview with bjerck/andreassen: smithsonian.com

»1998 entschied das russische Staatsunternehmen »Arktikugol« (Arktische Kohle), den mehr als 50 Jahre währenden Kohleabbau am Standort Pyramiden auf Spitzbergen zu beenden. Die vergleichsweise schnelle Aufgabe der Bergarbeiterstadt brachte eine menschenleere aber noch voll ausgestattete moderne Industrieansiedlung hervor. Sie überlebt als post-sowjetische Geisterstadt in der unberührten arktischen Natur.
Basierend auf den Feldforschungen aus dem Jahr 2006 erforscht dieses Buch, was uns diese Hinterlassenschaften über das Leben und Überleben am Rande der Welt mitteilen können. Es schreibt Pyramidens posthumane Geschichte fort und reflektiert, wie daraus allgemeine Rückschlüsse auf das Verhältnis Dinge / Kulturelles Erbe / Gedächtnis geschlossen werden können.
Entgegen der gängigen wissenschaftlichen Praxis, den Text über das Bild zu stellen, wird die künstlerische Fotografie genutzt, um diesen Fragestellungen nachzugehen und die zeitgenössische Archäologie in Pyramiden zu vermitteln.« (Übersetzung tk)

Elin Andreassen,  15.01.2015

Serie des Französischen Fotografen Leo Delafontaine über Standorte des Russischen Konzerns »Arktikugol«.

Thomas Kemnitz,  19.01.2015

Interessanter Blog von Paul Mullins zum Thema »Ruin Porn«. Es werden wichtige Fragen im Kontext Moderner Ruinen gestellt und diskutiert.

Thomas Kemnitz,  19.01.2015

National Geographic has rated Pyramiden as no 7 in their list of »Top 10 ghost towns«, with the legendary Herculaneum as no. 8

Elin Andreassen,  15.01.2015

Wikipedia Eintrag zum Betreiber des Bergwerks

Thomas Kemnitz,  19.01.2015

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