Schleuse Wüsteneutzsch Kreypau

Im Rahmen der Mittellandkanal-Planung und dem Ausbau der Saale für den großen Schiffsverkehr wurden im Jahr 1933 auch die Arbeiten am Elster-Saale-Kanal aufgenommen.

Von den projektierten 20 km vom Hafen in Leipzig Lindenau, dessen Hafenbecken mit Wasser gefüllt ist, der aber bis heute keinerlei Anbindung an das Wasserstraßennetz hat und den Endpunkt des Elster-Saale-Kanals darstellen sollte, bis zum Saaleanschluss bei Kreypau wurden bis zum kriegsbedingten Baustopp 1942/43 12 km fertiggestellt. Dieses Teilstück endet hinter Günthersdorf an der B 186.

So kommt es, dass man entlang des geplanten Kanals in der Gegend westlich von Leipzig, in Richtung Merseburg bisweilen auf Brückenkonstruktionen, Dämme sowie die große Schleuse bei Kreypau stößt.

Die Schleuse diente dazu, den gewaltigen Höhenunterschied zwischen der Saale und dem Kanal, der an dieser Stelle 20 m beträgt, zu überwinden.

Konzipiert war der Kanal für Schiffe bis 1000t, was auch die eindrucksvollen Dimensionen der Schleuse erklärt, ca. 110 m Länge, 20 m Breite bei einer Höhe von ca. 15 m.

Pierre Reinhardt,  24.10.2002

Als Merseburger Jugendliche sind wir viel und gern zum Baden nach "Wüsteneutsch",der Schleusenruine, an den Kanal gefahren. Bei mir war es die Zeit der Jahre 1959-1963. Wir haben uns dort sauwohl gefühlt und viel Spaß gehabt.

Helmut Zell,  06.02.2007

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