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Thomas Kemnitz wurde eingeladen, um am Symposium »nichts-in-Pieschen - künstlerische, wissenschaftliche und andere Erkenntnisse zum ‘nichts’ im Stadtgebiet von Dresden-Pieschen« teilzunehmen.

Kemnitz' Beitrag bestand aus einer fotografischen Kurzperformance zur Inszenierung eines lichtlosen Raumes in der ehemaligen Munitionsfabrik »Goehle-Werk« und einem Vortrag im Künstlerhaus »geh8«.

Programmtext: »Ein vorgefundener nicht-genutzter Gebäudekomplex mit seinen lichtlosen Räumen ist Ausgangspunkt für eine fotografische Kurzperformance. Die Form des Raumes kann sich für einzelne Tausendstelsekunden auf der Netzhaut der TeilnehmerInnen abbilden. Die lichtsammelnden Eigenschaften des fotografischen Aufnahmemediums fügen ihn zum Bild-Raum. Der nicht-genutzte, nicht-sichtbare Ort wurde in einen Toten Ort transformiert. »Tote Orte sind im Internet gespeicherte digitale Bilder von Architekturen, die jeglichen Verwendungszweck verloren haben und dennoch weiter existieren – ungeachtet gesellschaftlicher und sozialer Veränderungen.« Diese Definition ist für Thomas Kemnitz seit 1996 Ausgangspunkt für verschiedene Projekte zum Thema.«

Der Rückblick auf 20 Jahre fotografische Auseinandersetzung mit dem Thema »Tote Orte« und die medienspezifischen Aspekte von der Aufnahme bis zur Postproduktion standen im Mittelpunkt eines Vortrages, zu dem der Verein »Berliner Unterwelten e.V.« eingeladen hatte. Sowohl im Vortrag, als auch in der Diskussion wurde ausführlich auch auf das Projekt »Vimudeap« eingegangen.

»Der Vortrag kam sehr gut an und war ... für alle sehr kurz(weilig). Nicht nur ich hätte mir noch eine Stunde gewünscht. Der Medienraum war mit mehr als 30 Teilnehmern wie selten gut besetzt.« (Sascha Keil, Vorstandsmitglied)

Unter dem Titel »Ohne uns? - Zukunftsvisionen einer Welt ohne Menschen« diskutierten Lars-Ole Walburg, Intendant des Schauspiels Hannover; Thomas Kemnitz, Mediendesigner HTW Berlin; Björn Kröger, Paläontologe Berliner Museum für Naturkunde; Johannes Böttger, Landschaftsarchitekt; Tue Greenfort, Künster und René Zechlin, Direktor des Kunstvereins Hannover, Fragen wie: »Woher rührt diese Faszination für den abwesenden Menschen? Und kann der Mensch selbst eine Welt ohne ihn überhaupt imaginieren? Was bedeutet eine derartige Utopie für unser gegenwärtiges Handeln? Und wie sind Zeiträume dieser Dimension vorstellbar?« (Friederike Trudzinski)

Was das Sammeln, Beschreiben und Präsentieren von Bildern, Geo- und Textinformationen damit zu tun hat, legte Thomas Kemnitz in einem kurzen Vortrag am Beispiel des Virtuellen Museums der Toten Orte dar.

Die Diskussionsveranstaltung, die im Kunstverein Hannover am 17. April 2011 stattfand, ist Teil der Ausstellung »Über die Metapher des Wachstums« und des Theaterprojektes »Die Welt ohne uns. Botanisches Langzeittheater«.

Anlässlich der im Staatlichen Museum Schwerin vom 02. April bis 04. Juli 2010 stattfindenden Ausstellung »Schwerinblicke - Künstlersichten« fand am 15. April 2010 eine Podiumsdiskussion statt, an der auch Thomas Kemnitz als Repräsentant des Virtuellen Museums der Toten Orte teilnahm. Vor Andreas Sachsenmaiers Arbeit »Extinction« wurde über den städtebaulichen Wandel und den sich daraus ergebenden Wert ungenutzter Orte diskutiert.

Podium: Dirk Blübaum, Direktor Staatliches Museum Schwerin __ Sabine Bock, Denkmalpflegerin __ Gerd Jäger, Architekt __ Thomas Kemnitz, Virtuelles Museum der Toten Orte __ Andreas Sachsenmaier, Medienkünstler __ Claudia Schönfeld, Kuratorin Staatliches Museum Schwerin

Unter dem Titel »Orte der Andersheit - Für eine archivarische Ästhetik» fand am 12. Juni 2006 im Vortragssaal der Hochschule für Gestaltung und Kunst Zürich eine Ringvorlesung ihren Auftakt, die im Rahmen des Projektes »Heterotopia« danach fragte, wie ein realer Raum durch die Datenströme eines digitalen Archivs bespielt werden kann.

Die Veranstalter, Design2context (Ulrike Felsing, Zuerich), Musik & Soundscape Architektur (Andres Bosshard, Zuerich) und
Medientheorie und -kunst (Till Nikolaus von Heiseler, Berlin) richteten in dieser ersten Veranstaltung den »Blick auf das Abgewertete und Übersehene, auf Räume, die unabsehbar am Rande der Gesellschaft entstehen oder von Menschen geschaffen werden. Dieser Blick auf das Minoritäre vollzieht sich an Hand unterschiedlicher bereits existierender Projekte ... .«

Auch das Projekt Vimudeap wurde in diesem Zusammenhang und beim »go west - Festival der Künste« am 8. Juli in Zürich präsentiert.

Anlässlich der Finissage zur Ausstellung »Verwunschen - Prenzlauer Berg 1985-2005, Architekturfotografie von Robert Conrad« fand ein zweiteiliger Vortragsabend in der Galerie F92 in Berlin statt.
Der Architekt, Fotograf und Vimudeap-Autor Robert Conrad berichtete über den fotografischen Teil seiner Arbeit. Das Virtuelle Museum der Toten Orte wurde durch Thomas Kemnitz in einem 30-minütigen Vortrag der interessierten Öffentlichkeit vorgestellt.

Die Frankfurter Buchmesse 2005 fand vom 19. bis 23. Oktober 2005 statt.
Die Edition Vimudeap war in Halle 3.1 am Stand D111, dem Gemeinschaftsstand der Klein- und Selbstverlage, mit dem »Führungskomplex Falkenhagen« vertreten.

Am 06. November 2002 wurde Vimudeap von 10 bis 19 Uhr auf der Forschungsschau der Berliner Fachhochschulen an einem Stand präsentiert. (Umweltforum Berlin, Auferstehungskirche GmbH, Pufendorfstrafle 11)

Als Mitglied der Forschungsgruppe »bildo:research« im Studiengang Kommunikationsdesign der Fachhochschule für Technik und Wirtschaft präsentierte Thomas Kemnitz am 15. März 2001 das Projekt vimudeap in einem Vortrag auf der 4. Hagener MultimediaWerkstatt.

Die MultimediaWerkstatt wird von und für Mitarbeiter/innen der FernUni Hagen mit dem Ziel durchgeführt, über aktuelle Möglichkeiten des Online-Lernens zu informieren und Erfahrungen auszutauschen.

Vimudeap fand große Beachtung als »ausgezeichnetes, offenes Präsentations-Tool und gut strukturierte und gestaltetet Site zur themenbezogenen Kommunikation«.

Leider gibt es die Website der MultimediaWerkstatt seit 2006 nicht mehr. Ein PDF der Webseite vom Programmtag können Sie aber gern laden.

Auf der 'Learntech 2001' in Karlsruhe, Europas größter Fachmesse für Bildungs- und Informationstechnologie, wurde 'vimudeap' im Wettbewerb 'Multimediatransfer2001' unter die 25 besten Projekte gewählt und am ASK-Gemeinschaftsstand (Akademische-Software-Kooperation) vom 29.01. bis 02.02.2001 dem interessierten Fachpublikum präsentiert.

Am 26. Oktober 2000 präsentierten Prof. T. Born und T. Kemnitz dem Fachpublikum die 3 Forschungsprojekte der Forschungsgruppe »bildo research«: *virtual design*, *sswp* und *vimudeap*. Alle drei Projekte beschäftigen sich mit der Erstellung, Präsentation und Navigation von bzw. in großen kontextrelevanten digitalen Bildbeständen.
Dem interessierten Fachpublikum präsentierte sich eine Vielzahl europäischer Firmen und Institute, die auf dem Gebiet computergestützter Informationssysteme für Museen, Archive und Bibliotheken arbeiten.

EVA 2000 - Elektronic Imaging & the Visual Art, Kulturforum Berlin, 25. - 27. Oktober 2000

Während des Forums für Architektur und Medien »Architektur im Bild« wurde am 6. November 1999 das Projekt erfolgreich einem sehr interessierten und diskussionsfreudigen Publikum präsentiert.

Die sich anschließende 45 minütige Diskussion bewegte sich u.a. um folgende Fragen: Der Begriff Museum? Der Nutzen für Architekten? Vimudeap als Kunstwerk? Ästhetisierung der (zT. schrecklichen) Vergangenheit? Der Ortsbegriff im Kontext des Museums. Inszenierte Fotografie kontra dokumentarischer Fotografie.

»Architektur im Bild« fand vom 04.-07. November im Dresdener Kino »Schauburg« statt. Die Veranstaltung thematisierte das Verhältnis zwischen Architektur und den Bildmedien. Der inhaltliche Schwerpunkt lagt im Jahr 1999 auf dem Medium Film.