Großraumgefechtsstand Döberitz
Gegenüberstellung einer Aufnahme des sogenannten »Kampfraumes« mit Lichtpunktwerfer- und Auswertungstribünen: 1940er Jahre vs. 2001.
1/1: Der sogenannte »Kampfraum« in einer Gegenüberstellung: 1940er Jahre vs. 2001. Sie zeigt die Lichtpunktwerfer- und Auswertungstribüne. Die linke Aufnahme wurde u.a. in [169] und [170] veröffentlicht. Die rechte Aufnahme ist die gespiegelte Version von Bild 7416. © Thomas Kemnitz 2015. → Großraumgefechtsstand Döberitz, Deutschland. Bild: 7426, geladen am: 16.12.2015.
Nachrichtenbunker des ehemaligen Großraumgefechtsstandes bei Döberitz. Der Bunker fungierte als Übergabepunkt der Deutschen Reichspost (Fernkabelring rund um Berlin) an die Luftwaffe der Deutschen Wehrmacht.
1/4: Nachrichtenbunker des ehemaligen Großraumgefechtsstandes. Die Wandbilder zeigen 10 bzw. 15 Figurengruppen, des Spieles »Gorodki«. Die sowjetischen Truppen nutzten den Bunker als Sportanlage für Kraftsport bzw. als Boxhalle. Aufnahmedatum: 23.12.2001. © Thomas Kemnitz. → Großraumgefechtsstand Döberitz, Deutschland. Bild: 7422, geladen am: 16.12.2015.
2/4: Wandbild am Nachrichtenbunker des ehemaligen Großraumgefechtsstandes bei Döberitz. Das Wandbild zeigt 15 Figurengruppen, des Spiels »Gorodki«. Aufnahmedatum: 23.12.2001. © Thomas Kemnitz. → Großraumgefechtsstand Döberitz, Deutschland. Bild: 7423, geladen am: 16.12.2015.
3/4: »Trainiert Eure Muskeln, die Atmung und den Körper für das Kriegshandwerk.« Majakowski-Zitat und Wandbilder an der Eingangstreppe des Nachrichtenbunkers des ehemaligen Großraumgefechtsstandes bei Döberitz. Der Bunker wurde von den sowjetischen Truppen als Sportanlage für Kraftsport bzw. als Boxhalle genutzt. Aufnahmedatum: 23.12.2001. © Thomas Kemnitz. → Großraumgefechtsstand Döberitz, Deutschland. Bild: 7424, geladen am: 16.12.2015.
4/4: Reste von Wandbildern im ersten Raum des Nachrichtenbunkers des ehemaligen Großraumgefechtsstandes bei Döberitz. Der Bunker wurde von den sowjetischen Truppen als Sportanlage für Kraftsport bzw. als Boxhalle genutzt. Aufnahmedatum: 23.12.2001. © Thomas Kemnitz. → Großraumgefechtsstand Döberitz, Deutschland. Bild: 7425, geladen am: 16.12.2015.
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Wir freuen uns, Ausschnitte ihrer Arbeit als weitere Perspektive auf das Thema »ungenutzte Architektur« präsentieren zu können!
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Seite aufrufenIn unserem kleinen Spreadshirt-Shop können Sie aus vier T-Shirt Modellen auswählen und zum Herstellungspreis bestellen.
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Großraumgefechtsstand
Herz des in Stahlskelettbauweise errichteten Gefechtsstandes war der »Kampfraum« (Zentraler Lage-/Gefechtsraum). Er enthielt umfangreiche Installationen, um die aktuelle Luftlage über Karten und Projektoren (Lichtpunktverfahren) darzustellen. Die Arbeitsplätze und Projektionseinrichtungen waren terrassenförmig angeordnet. Da diese Anordnung an einen Hör- oder Opernsaal erinnerte, wurden die Großraumgefechtsstände ironisch auch als »Gefechtsopernhäuser« bezeichnet.
Nach 1945 nutzten die sowjetischen Truppen das Gebäude als Kino und Lager. Es wurde 2006 abgerissen.